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Leistungsschutzrecht: Spanier wollen Google zurück

Die Lobby-Gruppe AEDE, die hinter der Abschaltung der Google News in Spanien steht, möchte nun doch den Nachrichten-Service am Leben erhalten. Google sei zu wichtig für die lokalen Unternehmen und die spanische Bevölkerung, als dass er abgeschaltet werden dürfe. Die spanische Regierung soll nun dafür sorgen, dass die Google-News wieder online gehen. Eine Sprecherin der AEDE sagte, dass Google weder für Verhandlungen noch eine neutrale Position offen gewesen sei. So berichtet The Spain Report.

In Spanien ist vor kurzem passiert, was in Deutschland bisher nicht möglich war: Google wird sein News-Angebot nächste Woche abschalten. Grund ist ein neues spanisches Gesetz, das News-Aggregatoren verpflichtet, selbst für kleinste Textschnipsel Dritter eine Lizenz-Abgabe an diese zu zahlen. Google wird seinen News-Dienst ab Dienstag, den 16. Dezember in Spanien nicht mehr anbieten. Damit wird der Dienst bereits zwei Wochen bevor das spanische Gesetz zum 1. Januar 2015 in Kraft tritt abgeschaltet.


Google selbst bedauert diesen Schritt nach eigenen Angaben, sieht aber keine ökonomisch sinnvolle Möglichkeit, den Dienst unter diesen Bedingungen weiterzubetreiben. Man verdiene mit Google News kein Geld – wenn der Suchanbieter jetzt Geld für die Headlines und Artikelanrisse ausgeben müsste, würde man Verlust machen, erklärt Google.

Das Problem: Anders als in Deutschland sieht das spanische Leistungsschutzrecht keinen freiwilligen Verzicht der Verlage auf die Einnahmen vor. Hierzulande hatte Google Anbieter, die Geld für die Headlines und Artikelanrisse verlangten, aus seinem News-Angebot geworfen. Diese verzeichneten darauf teils große Reichweitenverluste. Als Reaktion hatten alle großen Verlage auf die Einnahmen verzichtet und Google gebeten, sie wieder in den Index aufzunehmen. In Spanien ist zudem die Länge des geschützten Materials nicht festgelegt – damit hätten die Verlage sogar für einzelne Wörter Geld von Google kassieren müssen.

Link zur Homepage:

Leistungsschutzrecht: Spanier wollen Google zurück

Die Lobby-Gruppe AEDE, die hinter der Abschaltung der Google News in Spanien steht, möchte nun doch den Nachrichten-Service am Leben erhalten. Google sei zu wichtig für die lokalen Unternehmen und die spanische Bevölkerung, als dass er abgeschaltet werden dürfe. Die spanische Regierung soll nun dafür sorgen, dass die Google-News wieder online gehen. Eine Sprecherin der AEDE sagte, dass Google weder für Verhandlungen noch eine neutrale Position offen gewesen sei. So berichtet The Spain Report.

In Spanien ist vor kurzem passiert, was in Deutschland bisher nicht möglich war: Google wird sein News-Angebot nächste Woche abschalten. Grund ist ein neues spanisches Gesetz, das News-Aggregatoren verpflichtet, selbst für kleinste Textschnipsel Dritter eine Lizenz-Abgabe an diese zu zahlen. Google wird seinen News-Dienst ab Dienstag, den 16. Dezember in Spanien nicht mehr anbieten. Damit wird der Dienst bereits zwei Wochen bevor das spanische Gesetz zum 1. Januar 2015 in Kraft tritt abgeschaltet.


Google selbst bedauert diesen Schritt nach eigenen Angaben, sieht aber keine ökonomisch sinnvolle Möglichkeit, den Dienst unter diesen Bedingungen weiterzubetreiben. Man verdiene mit Google News kein Geld – wenn der Suchanbieter jetzt Geld für die Headlines und Artikelanrisse ausgeben müsste, würde man Verlust machen, erklärt Google.

Das Problem: Anders als in Deutschland sieht das spanische Leistungsschutzrecht keinen freiwilligen Verzicht der Verlage auf die Einnahmen vor. Hierzulande hatte Google Anbieter, die Geld für die Headlines und Artikelanrisse verlangten, aus seinem News-Angebot geworfen. Diese verzeichneten darauf teils große Reichweitenverluste. Als Reaktion hatten alle großen Verlage auf die Einnahmen verzichtet und Google gebeten, sie wieder in den Index aufzunehmen. In Spanien ist zudem die Länge des geschützten Materials nicht festgelegt – damit hätten die Verlage sogar für einzelne Wörter Geld von Google kassieren müssen.

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Soaksoak: Malware-Welle infiziert WordPress-Seiten

Soaksoak

Durch eine Lücke in einem beliebten Plugin werden derzeit WordPress-Installationen in großer Zahl kompromittiert. Der Fehler steckt in einem Tool für responsives Webdesign, von dem viele Nutzer nicht einmal wissen dürften, dass sie es verwenden.

In älteren Versionen des WordPress-Plugins Slider Revolution stecken Sicherheitslücken, die bereits aktiv ausgenutzt werden. Dies berichtet das Security-Unternehmen Sucuri, das online Webseiten scannt, in seinem Blog. Zwar wurde die Lücke bereits durch Version 4.2 des Plugins geschlossen, auf zahlreichen Webseiten sind aber offenbar noch ältere Ausgaben installiert.

Sucuri berichtet von über 100.000 Installationen, die das Unternehmen mit den Infektionen gefunden hat. Dabei wird von den WordPress-Seiten Code von der Webseite soaksoak.ru nachgeladen, durch welche die Malware ihren Namen bekommen hat. Durch die Malware können sowohl Daten von den Webservern ausgelesen werden als auch Besucher der Sites angegriffen werden. Daher sind Sucuri zufolge über 11.000 Domains bei Google gesperrt worden. Die Zahl der infizieren Sites soll aber mindestens eine Größenordnung darüber liegen.

Problematisch ist bei den Lücken in Slider Revolution nicht nur die hohe Verbreitung des Plugins, das für Resonsive Webdesign dient. Vor allem ist die WordPress-Erweiterung auch noch kostenpflichtig und nicht immer mit automatischen Updates versehen. Viele Webspace-Provider bieten Sucuri zufolge die Themes für WordPress zusammen mit dem Plugin an, so dass manche Betreiber nicht einmal wissen dürften, dass sie Slider Revolution einsetzen.

Abhilfe schafft nur eine Aktualisierung des Plugins und das Bereinigen der Installation von der Malware-Infektion, wie Sucuri in seinem Blog beschreibt. Ab der Version 4.2 von Slider Revolution soll die Lücke nicht mehr existieren. Wer anlässlich dessen gerade seine WordPress-Installation überprüft, sollte auch darauf achten, dass mindestens Version 4.0 von WordPress selbst vorhanden ist. In älteren Ausgaben gibt es eine andere Lücke, die XSS-Angriffe ermöglicht.  (nie)

 

Original-Quelle:

http://www.golem.de/news/soaksoak-malware-welle-infiziert-wordpress-seiten-1412-111201.html

Soaksoak: Malware-Welle infiziert WordPress-Seiten

Soaksoak

Durch eine Lücke in einem beliebten Plugin werden derzeit WordPress-Installationen in großer Zahl kompromittiert. Der Fehler steckt in einem Tool für responsives Webdesign, von dem viele Nutzer nicht einmal wissen dürften, dass sie es verwenden.

In älteren Versionen des WordPress-Plugins Slider Revolution stecken Sicherheitslücken, die bereits aktiv ausgenutzt werden. Dies berichtet das Security-Unternehmen Sucuri, das online Webseiten scannt, in seinem Blog. Zwar wurde die Lücke bereits durch Version 4.2 des Plugins geschlossen, auf zahlreichen Webseiten sind aber offenbar noch ältere Ausgaben installiert.

Sucuri berichtet von über 100.000 Installationen, die das Unternehmen mit den Infektionen gefunden hat. Dabei wird von den WordPress-Seiten Code von der Webseite soaksoak.ru nachgeladen, durch welche die Malware ihren Namen bekommen hat. Durch die Malware können sowohl Daten von den Webservern ausgelesen werden als auch Besucher der Sites angegriffen werden. Daher sind Sucuri zufolge über 11.000 Domains bei Google gesperrt worden. Die Zahl der infizieren Sites soll aber mindestens eine Größenordnung darüber liegen.

Problematisch ist bei den Lücken in Slider Revolution nicht nur die hohe Verbreitung des Plugins, das für Resonsive Webdesign dient. Vor allem ist die WordPress-Erweiterung auch noch kostenpflichtig und nicht immer mit automatischen Updates versehen. Viele Webspace-Provider bieten Sucuri zufolge die Themes für WordPress zusammen mit dem Plugin an, so dass manche Betreiber nicht einmal wissen dürften, dass sie Slider Revolution einsetzen.

Abhilfe schafft nur eine Aktualisierung des Plugins und das Bereinigen der Installation von der Malware-Infektion, wie Sucuri in seinem Blog beschreibt. Ab der Version 4.2 von Slider Revolution soll die Lücke nicht mehr existieren. Wer anlässlich dessen gerade seine WordPress-Installation überprüft, sollte auch darauf achten, dass mindestens Version 4.0 von WordPress selbst vorhanden ist. In älteren Ausgaben gibt es eine andere Lücke, die XSS-Angriffe ermöglicht.  (nie)

 

Original-Quelle:

http://www.golem.de/news/soaksoak-malware-welle-infiziert-wordpress-seiten-1412-111201.html

SSLv3: Kaspersky-Software hebelt Schutz vor Poodle-Lücke aus

 

SSLv3

Das Paket Kaspersky Internet Security kann auch bei Browsern, die unsichere Verbindungen per SSLv3 nicht unterstützen, das veraltete Protokoll dennoch aktivieren. Patchen will das der Hersteller erst 2015, es gibt aber schon jetzt eine einfache Lösung.

Selbst wenn ein Browser wie der aktuelle Firefox 34 und die nächste Version 40 von Chrome SSLv3 nicht mehr nutzt, kann darüber dennoch eine Verbindung hergestellt werden. Dies berichtet Heise Online, nachdem ein Leser die Redaktion darauf aufmerksam gemacht hatte. Die Kollegen konnten das Problem nachstellen, es liegt daran, wie Kaspersky Internet Security funktioniert.

Das Programm arbeitete wie ein Man-in-the-middle: Ist die Funktion “Sichere Verbindungen untersuchen” in der Kaspersky-Software eingeschaltet, so kommuniziert der Browser nicht mehr direkt mit einem Server, sondern mit dem vermeintlichen Schutzprogramm. Dieses stellt selbst dann eine SSLv3-Verbindung her, auch wenn dieses Protokoll im Browser ausgeschaltet ist.

Das ist problematisch, weil die Verbindung dann über die Poodle-Lücke angreifbar ist. Eine vermeintlich verschlüsselte SSL-Verbindung ist durch Poodle angreifbar, deshalb entfernen die Browserhersteller derzeit auch das veraltete SSLv3 aus ihren Programmen. Die Kaspersky-Software fügt diese Funktion nun unnötigerweise wieder hinzu.

Der russische Antivirenhersteller bestätigte Heise Online das Problem und will sein Produkt patchen – aber erst im ersten Quartal 2015. Im Supportforum von Kaspersky heißt es sogar, ein Rechner sei nur durch Poodle angreifbar, wenn er ohnehin schon kompromittiert sei. Und eine Man-in-the-Middle-Attacke würde das Kaspersky-Programm sowieso abfangen – ein schwaches Sicherheitsversprechen.

Wer Kaspersky Internet Security also bis zu einem Patch weiterhin einsetzen will, sollte die Option “Sichere Verbindungen untersuchen” vorerst abschalten und seinem Browser SSLv3-Verbindungen verbieten.

Zuerst veröffentlicht auf:

http://www.golem.de/

SSLv3: Kaspersky-Software hebelt Schutz vor Poodle-Lücke aus

 

SSLv3

Das Paket Kaspersky Internet Security kann auch bei Browsern, die unsichere Verbindungen per SSLv3 nicht unterstützen, das veraltete Protokoll dennoch aktivieren. Patchen will das der Hersteller erst 2015, es gibt aber schon jetzt eine einfache Lösung.

Selbst wenn ein Browser wie der aktuelle Firefox 34 und die nächste Version 40 von Chrome SSLv3 nicht mehr nutzt, kann darüber dennoch eine Verbindung hergestellt werden. Dies berichtet Heise Online, nachdem ein Leser die Redaktion darauf aufmerksam gemacht hatte. Die Kollegen konnten das Problem nachstellen, es liegt daran, wie Kaspersky Internet Security funktioniert.

Das Programm arbeitete wie ein Man-in-the-middle: Ist die Funktion “Sichere Verbindungen untersuchen” in der Kaspersky-Software eingeschaltet, so kommuniziert der Browser nicht mehr direkt mit einem Server, sondern mit dem vermeintlichen Schutzprogramm. Dieses stellt selbst dann eine SSLv3-Verbindung her, auch wenn dieses Protokoll im Browser ausgeschaltet ist.

Das ist problematisch, weil die Verbindung dann über die Poodle-Lücke angreifbar ist. Eine vermeintlich verschlüsselte SSL-Verbindung ist durch Poodle angreifbar, deshalb entfernen die Browserhersteller derzeit auch das veraltete SSLv3 aus ihren Programmen. Die Kaspersky-Software fügt diese Funktion nun unnötigerweise wieder hinzu.

Der russische Antivirenhersteller bestätigte Heise Online das Problem und will sein Produkt patchen – aber erst im ersten Quartal 2015. Im Supportforum von Kaspersky heißt es sogar, ein Rechner sei nur durch Poodle angreifbar, wenn er ohnehin schon kompromittiert sei. Und eine Man-in-the-Middle-Attacke würde das Kaspersky-Programm sowieso abfangen – ein schwaches Sicherheitsversprechen.

Wer Kaspersky Internet Security also bis zu einem Patch weiterhin einsetzen will, sollte die Option “Sichere Verbindungen untersuchen” vorerst abschalten und seinem Browser SSLv3-Verbindungen verbieten.

Zuerst veröffentlicht auf:

http://www.golem.de/

Fiese Betrugsmaschen – Vorsicht Falle: Mit diesen Tricks ködern Facebook-Abzocker ihre Opfer

Sie profitieren von Geiz, Neugier und Schadenfreude: Im Rahmen einer Studie haben Sicherheitsexperten von Bitdefender herausgefunden, mit welchen Maschen die meisten Betrüger ihre Opfer auf Facebook über den Tisch ziehen.

Menschlichen Neigungen führen ins Verderben

Laut dem Verhaltensanalysten Nansi Lungu liegt die größte Schwachstelle in „ganz allgemeinen menschlichen Neigungen, die jeden Nutzer irgendwann in seinem Leben treffen können“. Vor allem die Neugier wird vielen Usern zum Verhängnis. Schockierende Videos und ungewöhnliche Postings lösen häufig den gefährlichen Klick aus. Außerdem packen die Cyberkriminellen ihre Opfer an deren Pflichtgefühl und ködern sie mit vermeintlichen neuen Facebook-Funktionen. Wer den entsprechenden Link aufruft, handelt sich jedoch Probleme ein.

Spam, Viren, Spionagesoftware

Die Bedrohungen auf Facebook sind vielfältig. Cyberkriminelle verbreiten Schadprogramme, stehlen Daten oder greifen Gelder ab. Besonders kostenlose Amazon-Gutscheine, Gratisreisen oder geschenkte Smartphones sind in den meisten Fällen ein Köder.

Geschenke und Gewalt: Die häufigsten Facebook-Fallen

Laut der Sicherheitsfirma Bitdefender setzen die Cybergangster immer wieder die gleichen Tricks ein, um arglose User über den Tisch zu ziehen. Die Sicherheitsexperten haben die fünf häufigsten Facebook-Fallen zusammengestellt.

Falle 1: Profilbesucher

Besonders beliebt sind bei Facebook-Betrügern Nachrichten, die den Nutzer über angebliche Profilbesucher informieren. Das soziale Netzwerk bietet diese Funktion nicht an.  Dennoch werden 45,50 Prozent der Opfer mit der Meldung „Finde heraus, wer dein Profil aufgerufen hat“ in die Falle gelockt.

Falle 2: Neue Funktionen

29,53 der abgezockten Netzwerker fielen auf falsche Informationen über vermeintliche Facebook-Funktionen herein, die Cyberkriminelle in Umlauf bringen.

Falle 3: Geschenke

Ein weiteres beliebtes Lockmittel sind Geschenke und Gewinnspielpreise. Auch hier gilt: Hände weg! Denn laut Bitdefender legen Cyberkriminelle 16,51 Prozent der Facebook-Unglücksvögel mit angeblichen Geschenken rein.

Falle 4: Prominente

Was hat Miley Cyrus jetzt wieder angestellt? Und was treibt Skandal-Schauspielerin Lindsay Lohan? Promis sind auf Facebook ein Dauerbrenner. Leider auch unter den Facebook-Betrügern. 7,53 Prozent der abgezockten Facebook-User lösen dank scheinbar harmloser Promimeldungen ungewollte Aktionen aus.

Falle 5: Videos

Egal ob Horror-Video, Sex-Clip oder Promi-Filmchen: Videos auf Facebook sind häufig gefährlich. Laut Bitdefender wird beispielsweise der Klick auf vermeintliche Gewaltvideos für 0,93 Prozent der Netzwerker zum Verhängnis.

 

So schützen Sie sich vor der Facebook-Abzocke:

Laut der Sicherheitsforscher von Bitdefender gibt es kein typisches Opferprofil. Stattdessen läuft offenbar jeder Facebook-User unabhängig von Kriterien wie Bildungsgrad und Geschlecht Gefahr, in die Falle der Abzocker zu tappen. Wer nicht zu den Unglücklichen gehören will, kann mit einfachen Mitteln vorsorgen.

  • Klicken Sie keine Inhalte an, die vor Superlativen strotzen oder mit Worten wie „OMG“ oder „Unglaublich“ beginnen.
  • Geschenke von Fremden sind im Internet genauso selten wie im realen Leben. Ignorieren Sie Gewinnspielausschreibungen und Geschenkversprechen, die Sie auf unbekannte Seiten führen, ein „Like“ voraussetzen oder von Ihnen verlangen, dass Sie ein Video aufrufen.
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Virenscanner und Ihr Betriebssystem immer auf dem aktuellen Stand sind.

Die Homepage besuchen:

http://www.focus.de/

Meinung zur kommenden Betriebssystemversion: Windows 10 – Das haben wir zu erwarten

Geräte über alles

Hersteller von Betriebssystemen haben es heutzutage nicht leicht. Immer mehr Geräte mit unterschiedlichsten Dimensionen erscheinen auf dem Markt oder kommen direkt aus dem eigenen Hause. Doch die Rechenleistung dieser Geräte ist längst mit Spielekonsolen und Desktop-Computern der letzten Generationen vergleichbar.Damit stellt sich schnell die Frage, ob man nicht ein einheitliches Betriebssystem für alle Geräte entwerfen kann, damit der Aufwand für die eigene Entwicklung und für die App-Entwicklung geringer ist. Eine Applikation, die auf allen Geräten läuft, wäre sicherlich aus Sicht der Softwarewareentwicklung mehr als erstrebenswert. Einzig die Gestaltung der Oberflächen und der Benutzbarkeit aus Anwendersicht wären dann noch Punkte, die bedacht werden müssten, da jedes Gerät eine andere Steuerung und Darstellung der Informationen bereitstellt. Mit Windows 8 versuchte Microsoft das erste Mal diesen Weg einzuschlagen und ein für Tablets optimiertes Betriebssystem mit Elementen des Smartphone-Betriebssystems, auch auf dem Desktop, bereitzustellen. Dies führte zu einer sehr polarisierten Meinung bei Anwendern und Unternehmen, woraufhin Microsoft einlenken und einiges nachbessern musste. Mit Version 8.1 ging es dann schon weiter in Richtung größerer Akzeptanz und auch in Firmen und auf Entwickler-PCs fasste das Betriebssystem Fuß.

Abstand schaffen

Windows 10 ist der Name der nächsten Betriebssystemversion nach Windows 8.1. Damit überspringt Microsoft bewusst die Nummer neun. Dies schafft bereits sprachlich eine Distanz, welches eine objektivere Neubetrachtung der Inhalte erlaubt. “Windows 10 ist nicht einfach ein neues Betriebssystem, sondern ein fundamentaler Sprung in eine neue Generation” – verkündete Microsoft-Chef Satya Nadelia auf dem Microsoft Technical Summit 2014 an der TU Berlin. Aus Marketing- und Produktsicht ist Windows 10 eine Produktfamilie, eine Plattform und ein Store. Somit scheint zumindest auf den ersten Blick das Ziel von einer einheitlichen Plattform erreicht worden zu sein. Doch kann das zukünftige Produkt auch halten, was es verspricht? Was macht das neue Betriebssystem für einen Eindruck in der technischen Vorschauversion? Eine kurze Übersicht liefert die folgende Bildergalerie.

Business Features

Neben den vielen positiven Aspekten für den privaten Anwender, gibt es natürlich auch Eigenschaften, welche die Unternehmenansprechen.

In puncto Sicherheit wurde beispielsweise die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) über Smartcards und Token in das Betriebssystem integriert. Neben der weiterhin vorhandenen Bitlocker-Verschlüsselung bietet Windows 10 eine Sicherheitsschicht auf Dateiebene, welche die Daten auch dann schützt, wenn Sie das Gerät verlassen. Wie diese Sicherheitsschicht im Detail endgültig implementiert sein wird bleibt noch offen. Sicherlich wird es ein sehr genau untersuchtes Feature werden, welches auch richtungsweisend für andere Cloud-Dienste sein könnte. Vermutlich wird es in Richtung Active Directory-Rechteverwaltungsdienste bei der Umsetzung gehen. Festzuhalten bleibt, wenn dieser Schutz auf Dateiebene schlank und sicher umgesetzt wird, dann ist der Ansatz, dass die Sicherheit den Daten folgt, eine sehr große positive Neuerung. Die Sicherheit folgt dann den Daten und die Daten dem Nutzer.

Apropos Daten die folgen: OneDrive und OneDrive Business werden zukünftig verschmelzen. Vermutlich werden die lokalen Platzhalter verschwinden. Diese Platzhalter symbolisierten bisher die nicht wirklich physikalisch vorhandenen (synchronisierten) Dateien. Damit hatte man zwar einen Überblick über die Daten, die Online verfügbar waren, jedoch nicht unbedingt immer alle wichtigen Dateien beim Kundentermin dabei. Dies hatte den Grund, dass nur der Platzhalter im Windows Explorer erblickt wurde bevor man sich auf den Weg gemacht hat. Zukünftig wird es wohl, wie bei vielen anderen Cloud-Diensten auch, nur noch eine komplette Synchronisation oder eine Synchronisierung von vorher selektierten Ordnern geben. Man könnte es mit dem Akronym WYSIWYH (What you see is what you have) beschreiben.

Das große Continuum und die Verwaltung

Sie sitzen an Ihrem Schreibtisch, der Kollege steckt seinen Kopf durch die Tür und ruft Sie zum nächsten Meeting. Sie docken Ihren hybriden Laptop aus und klemmen sich das praktische Tablet unter den Arm. Wenn Sie nun noch ein Windows 10 als Betriebssystem installiert haben, dann wird diese Veränderung registriert und das Betriebssystem fragt bei Ihnen höflich nach, ob die Ansicht auf eine für Tablets optimierte Darstellung wechseln soll. Das Ganze hat den Namen “Continuum” bekommen und ist eine umgebungsbasierte, automatische UI-Anpassung, welche das Berufsleben ein Stück einfacher machen soll.

Bezüglich des Gerätemanagements unterstützt Windows 10 als ein Wanderer zwischen den Geräten Mobile Device Management (MDM) Werkzeuge und ebenso Active Directory und System Center Ansätze zur Verwaltung der Endgeräte innerhalb des Unternehmens. Damit bietet das neue Betriebssystem für alle Unternehmensgrößen eine passende Lösung zur Verwaltung an.

Update ist nicht gleich Update

In Windows 10 wird es zwei Update-Pfade geben. Nutzer von Ubuntu kennen diese Art der Separation von Updates. Ein Pfad ist für Server und Workstations geeignet, da nicht die neuesten Features und Oberflächenanpassungen aktualisiert werden. Der andere Pfad ist an die Desktops und mobilen Endgeräte adressiert. Hier haben Aktualität und Funktionalität Vorrang vor der Stabilität. Generell eine sehr sinnvolle neue Möglichkeit die unterschiedlichen Systeme aktuell und stabil zu halten. Unterschiedliche Geräte und deren mannigfaltige Aufgaben verlangen schon beinahe unterschiedliche Update-Pfade. Daher Daumen hoch für diesen Entschluss.

Fazit

Windows 10 wird sicherlich ein sehr heißer Kandidat für eine Migration von bestehenden Windows XP und Windows 7 Systemen sein. Microsoft hat mit der technischen Vorschau einen guten evolutionären Schritt getan. Ob es ein fundamentaler Sprung wird, wie es Microsoft-Chef Satya Nadelia angekündigt hat, bleibt abzuwarten. Denn dazu müssen die tollen neuen Features und Ideen mit der entsprechenden Leichtigkeit daherkommen. Potential hat das Betriebssystem allemal und die Stabilität der technischen Vorschau kann sich auch sehen lassen. Drücken wir also Microsoft die Daumen, eine unternehmenskompatible und universelle Plattform für Apps und Geräte mit Windows 10 erschaffen zu können. Dies wäre gerade in der Konkurrenz zu Apple ein wichtiger Schritt, denn dort hat man zwar ebenfalls diesen Weg eingeschlagen, nur ist man noch nicht auf der Betriebssystemebene angelangt.

Damit die neuen Features nicht nur eine Aufzählung bleiben, biete ich Ihnen auch an, sich selbst einen Eindruck zu verschaffen. Kontaktieren sie mich gerne. Auf Wunsch stelle ich Ihnen einen Zugang zu der technischen Vorschauversion aus diesem Beitrag zur Verfügung. (bw)

 

Die Homepage besuchen:

www.computerwoche.de/a/

Fiese Betrugsmaschen – Vorsicht Falle: Mit diesen Tricks ködern Facebook-Abzocker ihre Opfer

Sie profitieren von Geiz, Neugier und Schadenfreude: Im Rahmen einer Studie haben Sicherheitsexperten von Bitdefender herausgefunden, mit welchen Maschen die meisten Betrüger ihre Opfer auf Facebook über den Tisch ziehen.

Menschlichen Neigungen führen ins Verderben

Laut dem Verhaltensanalysten Nansi Lungu liegt die größte Schwachstelle in „ganz allgemeinen menschlichen Neigungen, die jeden Nutzer irgendwann in seinem Leben treffen können“. Vor allem die Neugier wird vielen Usern zum Verhängnis. Schockierende Videos und ungewöhnliche Postings lösen häufig den gefährlichen Klick aus. Außerdem packen die Cyberkriminellen ihre Opfer an deren Pflichtgefühl und ködern sie mit vermeintlichen neuen Facebook-Funktionen. Wer den entsprechenden Link aufruft, handelt sich jedoch Probleme ein.

Spam, Viren, Spionagesoftware

Die Bedrohungen auf Facebook sind vielfältig. Cyberkriminelle verbreiten Schadprogramme, stehlen Daten oder greifen Gelder ab. Besonders kostenlose Amazon-Gutscheine, Gratisreisen oder geschenkte Smartphones sind in den meisten Fällen ein Köder.

Geschenke und Gewalt: Die häufigsten Facebook-Fallen

Laut der Sicherheitsfirma Bitdefender setzen die Cybergangster immer wieder die gleichen Tricks ein, um arglose User über den Tisch zu ziehen. Die Sicherheitsexperten haben die fünf häufigsten Facebook-Fallen zusammengestellt.

Falle 1: Profilbesucher

Besonders beliebt sind bei Facebook-Betrügern Nachrichten, die den Nutzer über angebliche Profilbesucher informieren. Das soziale Netzwerk bietet diese Funktion nicht an.  Dennoch werden 45,50 Prozent der Opfer mit der Meldung „Finde heraus, wer dein Profil aufgerufen hat“ in die Falle gelockt.

Falle 2: Neue Funktionen

29,53 der abgezockten Netzwerker fielen auf falsche Informationen über vermeintliche Facebook-Funktionen herein, die Cyberkriminelle in Umlauf bringen.

Falle 3: Geschenke

Ein weiteres beliebtes Lockmittel sind Geschenke und Gewinnspielpreise. Auch hier gilt: Hände weg! Denn laut Bitdefender legen Cyberkriminelle 16,51 Prozent der Facebook-Unglücksvögel mit angeblichen Geschenken rein.

Falle 4: Prominente

Was hat Miley Cyrus jetzt wieder angestellt? Und was treibt Skandal-Schauspielerin Lindsay Lohan? Promis sind auf Facebook ein Dauerbrenner. Leider auch unter den Facebook-Betrügern. 7,53 Prozent der abgezockten Facebook-User lösen dank scheinbar harmloser Promimeldungen ungewollte Aktionen aus.

Falle 5: Videos

Egal ob Horror-Video, Sex-Clip oder Promi-Filmchen: Videos auf Facebook sind häufig gefährlich. Laut Bitdefender wird beispielsweise der Klick auf vermeintliche Gewaltvideos für 0,93 Prozent der Netzwerker zum Verhängnis.

 

So schützen Sie sich vor der Facebook-Abzocke:

Laut der Sicherheitsforscher von Bitdefender gibt es kein typisches Opferprofil. Stattdessen läuft offenbar jeder Facebook-User unabhängig von Kriterien wie Bildungsgrad und Geschlecht Gefahr, in die Falle der Abzocker zu tappen. Wer nicht zu den Unglücklichen gehören will, kann mit einfachen Mitteln vorsorgen.

  • Klicken Sie keine Inhalte an, die vor Superlativen strotzen oder mit Worten wie „OMG“ oder „Unglaublich“ beginnen.
  • Geschenke von Fremden sind im Internet genauso selten wie im realen Leben. Ignorieren Sie Gewinnspielausschreibungen und Geschenkversprechen, die Sie auf unbekannte Seiten führen, ein „Like“ voraussetzen oder von Ihnen verlangen, dass Sie ein Video aufrufen.
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Virenscanner und Ihr Betriebssystem immer auf dem aktuellen Stand sind.

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http://www.focus.de/

Zwangsgeld: Google muss Verarbeitung von Kundendaten ändern

Der Suchmaschinenriese Google geht bei der internen Nutzung und Analyse von Kundendaten weit über das gesetzliche Erlaubte hinaus – das hat der Hamburgische Beauftrage für Datenschutz und Informationsfreiheit Johannes Caspar festgestellt und gegen Google ein Zwangsgeld auferlegt.Bis zu einer Million Euro Strafe drohen dem US-Konzern nun, sollte das Unternehmen sich nicht der Anordnung beugen. Google hat in Hamburg seinen Deutschlandsitz, wodurch die Hamburger Behörde zuständig ist. Die fraglichen Verstöße betreffen nationales sowie EU-Recht. Gefordert wird eine wesentliche Änderungen bei der Datenverarbeitung von Google, da die Datenschützer aktuell Verstöße gegen das Telemediengesetz und gegen das Bundesdatenschutzgesetz bemängeln. Dazu Johannes Caspar: “Zwar konnten wir in zahlreichen Gesprächen mit Google Verbesserungen insbesondere bei der Information der Nutzer erreichen. Bei der wesentlichen Frage der Zusammenführung der Nutzerdaten war Google jedoch nicht bereit, die rechtlich erforderlichen Maßnahmen einzuhalten und substantielle Verbesserungen zugunsten der Nutzerkontrolle umzusetzen. Insoweit wird Google nun per Anordnung dazu verpflichtet. Unsere Anforderungen zielen auf einen fairen, gesetzlich vorgesehenen Ausgleich zwischen den Interessen des Unternehmens und denen seiner Nutzer. Der Ball liegt nun im Spielfeld von Google. Das Unternehmen muss die Daten von Millionen von Nutzern so behandeln, dass deren Recht auf informationelle Selbstbestimmung künftig bei der Nutzung der unterschiedlichen Dienste des Unternehmens hinreichend gewahrt wird.”

Vor kurzem hatte auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière einen ähnlichen Vorsprung gewagt: In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung forderte er ein Verbot für Firmen wie Google, anhand von Kundendaten Profile zu erstellen und diese gewonnenen Daten zu verkaufen.

Mehr dazu: Minister de Maizière will Verkauf von Internetprofilen verhindern

In dem aktuellen Verfahren in Hamburg geht es um die Verknüpfung besonders sensibler personenbezogener Daten. Dabei sind neben Standortdaten von PC und Mobilfunkgeräten auch Daten aus den sozialen Netzwerken sowie Auswertungen von Suchanfragen. Vor allem die Bildung von diensteübergreifender Profile ist dabei fragwürdig – und genau diese behält sich Google durch die geltenden Privatsphärebestimmungen in den Nutzungsbedingungen ausdrücklich vor.

In der Bekanntgabe der Anordnung heißt es daher: “Da für eine derartig massive Profilbildung unter Zusammenführung aller Daten weder im nationalen noch im europäischen Recht eine Rechtsgrundlage existiert, ist dies nur dann zulässig, wenn der Nutzer ausdrücklich und informiert in eine derartige Verarbeitung seiner Daten eingewilligt hat oder – soweit dies gesetzlich vorgesehen ist – er dagegen widersprechen kann. Nach Auffassung der Datenschutzbehörde greift die bisherige Praxis der Erstellung von Nutzerprofilen weit über das zulässige Maß hinaus in die Privatsphäre der Google-Nutzer ein. Google wird verpflichtet, technische und organisatorische Maßnahmen zu ergreifen, die sicherstellen, dass deren Nutzer künftig selbst über die Verwendung der eigenen Daten zur Profilerstellung entscheiden können.”

 

Quelle:

winfuture.de/news,83863.html

Meinung zur kommenden Betriebssystemversion: Windows 10 – Das haben wir zu erwarten

Geräte über alles

Hersteller von Betriebssystemen haben es heutzutage nicht leicht. Immer mehr Geräte mit unterschiedlichsten Dimensionen erscheinen auf dem Markt oder kommen direkt aus dem eigenen Hause. Doch die Rechenleistung dieser Geräte ist längst mit Spielekonsolen und Desktop-Computern der letzten Generationen vergleichbar.Damit stellt sich schnell die Frage, ob man nicht ein einheitliches Betriebssystem für alle Geräte entwerfen kann, damit der Aufwand für die eigene Entwicklung und für die App-Entwicklung geringer ist. Eine Applikation, die auf allen Geräten läuft, wäre sicherlich aus Sicht der Softwarewareentwicklung mehr als erstrebenswert. Einzig die Gestaltung der Oberflächen und der Benutzbarkeit aus Anwendersicht wären dann noch Punkte, die bedacht werden müssten, da jedes Gerät eine andere Steuerung und Darstellung der Informationen bereitstellt. Mit Windows 8 versuchte Microsoft das erste Mal diesen Weg einzuschlagen und ein für Tablets optimiertes Betriebssystem mit Elementen des Smartphone-Betriebssystems, auch auf dem Desktop, bereitzustellen. Dies führte zu einer sehr polarisierten Meinung bei Anwendern und Unternehmen, woraufhin Microsoft einlenken und einiges nachbessern musste. Mit Version 8.1 ging es dann schon weiter in Richtung größerer Akzeptanz und auch in Firmen und auf Entwickler-PCs fasste das Betriebssystem Fuß.

Abstand schaffen

Windows 10 ist der Name der nächsten Betriebssystemversion nach Windows 8.1. Damit überspringt Microsoft bewusst die Nummer neun. Dies schafft bereits sprachlich eine Distanz, welches eine objektivere Neubetrachtung der Inhalte erlaubt. “Windows 10 ist nicht einfach ein neues Betriebssystem, sondern ein fundamentaler Sprung in eine neue Generation” – verkündete Microsoft-Chef Satya Nadelia auf dem Microsoft Technical Summit 2014 an der TU Berlin. Aus Marketing- und Produktsicht ist Windows 10 eine Produktfamilie, eine Plattform und ein Store. Somit scheint zumindest auf den ersten Blick das Ziel von einer einheitlichen Plattform erreicht worden zu sein. Doch kann das zukünftige Produkt auch halten, was es verspricht? Was macht das neue Betriebssystem für einen Eindruck in der technischen Vorschauversion? Eine kurze Übersicht liefert die folgende Bildergalerie.

Business Features

Neben den vielen positiven Aspekten für den privaten Anwender, gibt es natürlich auch Eigenschaften, welche die Unternehmenansprechen.

In puncto Sicherheit wurde beispielsweise die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) über Smartcards und Token in das Betriebssystem integriert. Neben der weiterhin vorhandenen Bitlocker-Verschlüsselung bietet Windows 10 eine Sicherheitsschicht auf Dateiebene, welche die Daten auch dann schützt, wenn Sie das Gerät verlassen. Wie diese Sicherheitsschicht im Detail endgültig implementiert sein wird bleibt noch offen. Sicherlich wird es ein sehr genau untersuchtes Feature werden, welches auch richtungsweisend für andere Cloud-Dienste sein könnte. Vermutlich wird es in Richtung Active Directory-Rechteverwaltungsdienste bei der Umsetzung gehen. Festzuhalten bleibt, wenn dieser Schutz auf Dateiebene schlank und sicher umgesetzt wird, dann ist der Ansatz, dass die Sicherheit den Daten folgt, eine sehr große positive Neuerung. Die Sicherheit folgt dann den Daten und die Daten dem Nutzer.

Apropos Daten die folgen: OneDrive und OneDrive Business werden zukünftig verschmelzen. Vermutlich werden die lokalen Platzhalter verschwinden. Diese Platzhalter symbolisierten bisher die nicht wirklich physikalisch vorhandenen (synchronisierten) Dateien. Damit hatte man zwar einen Überblick über die Daten, die Online verfügbar waren, jedoch nicht unbedingt immer alle wichtigen Dateien beim Kundentermin dabei. Dies hatte den Grund, dass nur der Platzhalter im Windows Explorer erblickt wurde bevor man sich auf den Weg gemacht hat. Zukünftig wird es wohl, wie bei vielen anderen Cloud-Diensten auch, nur noch eine komplette Synchronisation oder eine Synchronisierung von vorher selektierten Ordnern geben. Man könnte es mit dem Akronym WYSIWYH (What you see is what you have) beschreiben.

Das große Continuum und die Verwaltung

Sie sitzen an Ihrem Schreibtisch, der Kollege steckt seinen Kopf durch die Tür und ruft Sie zum nächsten Meeting. Sie docken Ihren hybriden Laptop aus und klemmen sich das praktische Tablet unter den Arm. Wenn Sie nun noch ein Windows 10 als Betriebssystem installiert haben, dann wird diese Veränderung registriert und das Betriebssystem fragt bei Ihnen höflich nach, ob die Ansicht auf eine für Tablets optimierte Darstellung wechseln soll. Das Ganze hat den Namen “Continuum” bekommen und ist eine umgebungsbasierte, automatische UI-Anpassung, welche das Berufsleben ein Stück einfacher machen soll.

Bezüglich des Gerätemanagements unterstützt Windows 10 als ein Wanderer zwischen den Geräten Mobile Device Management (MDM) Werkzeuge und ebenso Active Directory und System Center Ansätze zur Verwaltung der Endgeräte innerhalb des Unternehmens. Damit bietet das neue Betriebssystem für alle Unternehmensgrößen eine passende Lösung zur Verwaltung an.

Update ist nicht gleich Update

In Windows 10 wird es zwei Update-Pfade geben. Nutzer von Ubuntu kennen diese Art der Separation von Updates. Ein Pfad ist für Server und Workstations geeignet, da nicht die neuesten Features und Oberflächenanpassungen aktualisiert werden. Der andere Pfad ist an die Desktops und mobilen Endgeräte adressiert. Hier haben Aktualität und Funktionalität Vorrang vor der Stabilität. Generell eine sehr sinnvolle neue Möglichkeit die unterschiedlichen Systeme aktuell und stabil zu halten. Unterschiedliche Geräte und deren mannigfaltige Aufgaben verlangen schon beinahe unterschiedliche Update-Pfade. Daher Daumen hoch für diesen Entschluss.

Fazit

Windows 10 wird sicherlich ein sehr heißer Kandidat für eine Migration von bestehenden Windows XP und Windows 7 Systemen sein. Microsoft hat mit der technischen Vorschau einen guten evolutionären Schritt getan. Ob es ein fundamentaler Sprung wird, wie es Microsoft-Chef Satya Nadelia angekündigt hat, bleibt abzuwarten. Denn dazu müssen die tollen neuen Features und Ideen mit der entsprechenden Leichtigkeit daherkommen. Potential hat das Betriebssystem allemal und die Stabilität der technischen Vorschau kann sich auch sehen lassen. Drücken wir also Microsoft die Daumen, eine unternehmenskompatible und universelle Plattform für Apps und Geräte mit Windows 10 erschaffen zu können. Dies wäre gerade in der Konkurrenz zu Apple ein wichtiger Schritt, denn dort hat man zwar ebenfalls diesen Weg eingeschlagen, nur ist man noch nicht auf der Betriebssystemebene angelangt.

Damit die neuen Features nicht nur eine Aufzählung bleiben, biete ich Ihnen auch an, sich selbst einen Eindruck zu verschaffen. Kontaktieren sie mich gerne. Auf Wunsch stelle ich Ihnen einen Zugang zu der technischen Vorschauversion aus diesem Beitrag zur Verfügung. (bw)

 

Die Homepage besuchen:

www.computerwoche.de/a/

Heimnetzwerk: Diese Repeater vergrößern Ihre WLAN-Reichweite

Oft reichen schon zwei Wände zwischen Router und Empfänger, und die Internet-Geschwindigkeit geht massiv in den Keller. Die Konsequenz: Der Kontakt zum Funknetzwerk bricht entweder völlig ab oder die Datenübertragung verläuft nur noch im Schneckentempo.

In größeren Wohnung oder in Häusern lohnt sich daher die Installation eines Repeaters (auch “Range Extender”, “Wiederholer”), der ein zusätzliches Funknetzwerk aufbaut, das die Reichweite vergrößert. Doch welche Geräte kaufen die Deutschen am liebsten? Die Redaktion hat zusammen mit dem Preisvergleichsportal Idealo.de die 20 beliebtesten WLAN-Verstärker für Sie herausgesucht.

Der AVM FRITZ! Repeater 1750E

Einer der teuersten Repeater ist gleichzeitig der beliebteste: Der AVM FRITZ! WLAN Repeater 1750E kostet aktuell circa 80 Euro (Stand: November 2014), funkt dafür aber in zwei Frequenzbändern.

Er arbeitet bei 5 Gigahertz im schnellen ac-Standard mit bis zu 1300 Megabit pro Sekunde sowie bei 2,4 Gigahertz mit bis zu 450 Megabit pro Sekunde (n-Standard) und ist abwärtskompatibel zum a- und b-Standard. Außerdem bietet er Gigabit-LAN und WPA-2.

AVM FRITZ! WLAN Repeater 310

Einstecken, die WPS-Tasten an Router und Repeater drücken – schon gibt es WLAN-Empfang, auch in der hintersten Ecke der Räumlichkeiten. Im Test schob der AVM FRITZ! WLAN Repeater 310 die Daten flott durch: Selbst nach vier durchdrungenen Wänden betrug die Datenrate 30 Megabit pro Sekunde.

Das reicht locker fürs Streamen von HD-Videos übers Netz. Der Clou: Das WLAN des Repeaters macht auf Wunsch nachts eine Sendepause – aber nur, wenn der Router eine Fritz Box ist. Mit etwa 30 Euro (Stand: November 2014) ist der Repeater 310 zudem ein echtes Schnäppchen. Weitere getestete Modelle finden Sie in der Übersicht.

So funktionieren Repeater

Repeater arbeiten als Vermittler zwischen dem Router und Ihren WLAN-Geräten. Außer den Vorteilen bei Tempo und Empfang gibt es keine Unterschiede zum Router-WLAN. Das kleine Kästchen kommt dort in die Steckdose, wo der WLAN-Empfang noch akzeptabel ist.

Der Repeater verbindet sich (per WLAN) mit dem Router, empfängt seine Signale und sendet sie verstärkt weiter. So erweitern Sie Ihr heimisches Netzwerk ohne lästigen Kabelsalat.

WLAN-Repeater einrichten

Repeater und Router sind über eine sichere WPA2-Verschlüsselung verbandelt. So richten Sie sie ein:

Per WPS: Am einfachsten geht es per Knopfdruck (WPS = “WiFi Protected Setup”). Das erspart die Eingabe von Passwörtern.

Per Einrichtungsseite: Die meisten Repeater bieten ein spezielles WLAN zum Einrichten an. Verbinden Sie Ihr Notebook oder Tablet damit und rufen Sie per Internet-Browser die Einrichtungsseite des Repeaters auf.

Wählen Sie darin das WLAN, mit dem sich der Repeater verbinden soll und geben Sie das zugehörige WLAN-Passwort ein. Sobald die Verbindung steht, schaltet sich das Einrichtungs-WLAN ab.

Wie hoch ist der Stromverbrauch?

Ein Repeater verbraucht circa 2 Watt im Ruhemodus und bis zu 15 Watt während der Datenübertragung. Über das Jahr kommen so zwischen 15 und 35 Kilowattstunden (kWh) zusammen – das ergibt Stromkosten von bis zu neun Euro. Der AVM Fritz WLAN Repeater 310 verbraucht beispielsweise 20,4 kWh (5,25 Euro) im Jahr.

Stimmt es, dass Repeater das WLAN-Tempo halbieren?

Ja. Hintergrund: Repeater versorgen stets zwei Geräte mit Datenpaketen – den Router und das Empfangsgerät. Dadurch halbiert sich die Datenübertragungsrate des WLAN. Von den 300 Megabit pro Sekunde, die ein Router mit 802.11n-Standard sendet, bleiben “hinter” dem Repeater nur noch 150 Megabit pro Sekunde übrig. Dieses Tempo ist aber in der Regel vollkommen ausreichend, denn kaum ein Internetanschluss ist so schnell.

Lassen sich mehrere Repeater verwenden?

Ja. Theoretisch lassen sich sogar bis zu 254 WLAN-Repeater einsetzten, um das Funksignal Ihres Routers zu erweitern. In der Praxis macht der Einsatz von mehr als 20 Repeatern aufgrund von Überschneidungen der WLAN-Reichweiten aber nur wenig Sinn. Wichtig bei der Einrichtung zusätzlicher Geräte: Der neue Repeater muss das Signal des Routers verstärken, nicht das des anderen Repeaters. Andernfalls würde der zweite Repeater das in der Praxis bereits etwas verringerte Übertragungstempo vom ersten Repeater noch weiter verringern. Tipp: Damit das nicht passiert, ziehen Sie bei der Einrichtung eines neuen Geräts vorhandene Repeater vorübergehend aus der Steckdose. So verhindern Sie außerdem, dass Sie bei der Einrichtung versehentlich im Menü eines anderen Repeaters landen.

So platzieren Sie Ihren Router richtig

Der Standort für Ihren Repeater sollte gut gewählt sein, ist er zu weit weg vom Router, empfängt er das WLAN-Signal nicht richtig und kann es dementsprechend auch nicht verstärken. Am besten probieren Sie verschiedene Steckdosen aus und testen, etwa mit einem Tablet oder einem Smartphone, wie gut die WLAN-Abdeckung in verschiedenen Ecken des Hauses ist.

Wie gut der Empfang ist, signalisiert die LED-Leiste am Repeater: Je mehr LEDs leuchten, desto besser die Funkverbindung zwischen Router und Repeater. Mindestens zwei Lämpchen sollten leuchten. Für einen bestmöglichen Effekt achten Sie zudem darauf, dass in der Nähe der Steckdose keine Störquellen wie Mikrowellen, Elektrogeräte mit großem Metallgehäuse oder Heizkörper vorhanden sind.

WLAN-Router als Repeater benutzen – so klappt es

Viele Router-Hersteller bieten inzwischen Repeater an – leider harmonieren einige dieser Geräte nicht mit den WLAN-Routern anderer Hersteller. Die Alternative: Stellen Sie einfach einen etwas älteren WLAN-Router desselben Herstellers auf Repeater-Betrieb um.

Das ist oft günstiger als der Kauf eines neuen Repeaters. Besonders geeignet sind dafür die Fritz-Box-Modelle mit WLAN sowie die baugleichen 1&1-Surf&Phone-Boxen. “Computer Bild” zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie aus einem zweiten Router einen Repeater machen.

Der große DSL-Speedtest

Ist alles eingerichtet, ist die alles entscheidende Frage: Wie schnell bin ich denn nun wirklich im Netz unterwegs? Antworten liefert der “Computer Bild”-Speedtest. Leistungsfähige Messmethoden sorgen dabei für zuverlässige Messwerte, die Sie jederzeit in Ihrem persönlichen Profil aufrufen können. Starten Sie den Speedtest jetzt!

Zwangsgeld: Google muss Verarbeitung von Kundendaten ändern

Der Suchmaschinenriese Google geht bei der internen Nutzung und Analyse von Kundendaten weit über das gesetzliche Erlaubte hinaus – das hat der Hamburgische Beauftrage für Datenschutz und Informationsfreiheit Johannes Caspar festgestellt und gegen Google ein Zwangsgeld auferlegt.Bis zu einer Million Euro Strafe drohen dem US-Konzern nun, sollte das Unternehmen sich nicht der Anordnung beugen. Google hat in Hamburg seinen Deutschlandsitz, wodurch die Hamburger Behörde zuständig ist. Die fraglichen Verstöße betreffen nationales sowie EU-Recht. Gefordert wird eine wesentliche Änderungen bei der Datenverarbeitung von Google, da die Datenschützer aktuell Verstöße gegen das Telemediengesetz und gegen das Bundesdatenschutzgesetz bemängeln. Dazu Johannes Caspar: “Zwar konnten wir in zahlreichen Gesprächen mit Google Verbesserungen insbesondere bei der Information der Nutzer erreichen. Bei der wesentlichen Frage der Zusammenführung der Nutzerdaten war Google jedoch nicht bereit, die rechtlich erforderlichen Maßnahmen einzuhalten und substantielle Verbesserungen zugunsten der Nutzerkontrolle umzusetzen. Insoweit wird Google nun per Anordnung dazu verpflichtet. Unsere Anforderungen zielen auf einen fairen, gesetzlich vorgesehenen Ausgleich zwischen den Interessen des Unternehmens und denen seiner Nutzer. Der Ball liegt nun im Spielfeld von Google. Das Unternehmen muss die Daten von Millionen von Nutzern so behandeln, dass deren Recht auf informationelle Selbstbestimmung künftig bei der Nutzung der unterschiedlichen Dienste des Unternehmens hinreichend gewahrt wird.”

Vor kurzem hatte auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière einen ähnlichen Vorsprung gewagt: In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung forderte er ein Verbot für Firmen wie Google, anhand von Kundendaten Profile zu erstellen und diese gewonnenen Daten zu verkaufen.

Mehr dazu: Minister de Maizière will Verkauf von Internetprofilen verhindern

In dem aktuellen Verfahren in Hamburg geht es um die Verknüpfung besonders sensibler personenbezogener Daten. Dabei sind neben Standortdaten von PC und Mobilfunkgeräten auch Daten aus den sozialen Netzwerken sowie Auswertungen von Suchanfragen. Vor allem die Bildung von diensteübergreifender Profile ist dabei fragwürdig – und genau diese behält sich Google durch die geltenden Privatsphärebestimmungen in den Nutzungsbedingungen ausdrücklich vor.

In der Bekanntgabe der Anordnung heißt es daher: “Da für eine derartig massive Profilbildung unter Zusammenführung aller Daten weder im nationalen noch im europäischen Recht eine Rechtsgrundlage existiert, ist dies nur dann zulässig, wenn der Nutzer ausdrücklich und informiert in eine derartige Verarbeitung seiner Daten eingewilligt hat oder – soweit dies gesetzlich vorgesehen ist – er dagegen widersprechen kann. Nach Auffassung der Datenschutzbehörde greift die bisherige Praxis der Erstellung von Nutzerprofilen weit über das zulässige Maß hinaus in die Privatsphäre der Google-Nutzer ein. Google wird verpflichtet, technische und organisatorische Maßnahmen zu ergreifen, die sicherstellen, dass deren Nutzer künftig selbst über die Verwendung der eigenen Daten zur Profilerstellung entscheiden können.”

 

Quelle:

winfuture.de/news,83863.html

Heimnetzwerk: Diese Repeater vergrößern Ihre WLAN-Reichweite

Oft reichen schon zwei Wände zwischen Router und Empfänger, und die Internet-Geschwindigkeit geht massiv in den Keller. Die Konsequenz: Der Kontakt zum Funknetzwerk bricht entweder völlig ab oder die Datenübertragung verläuft nur noch im Schneckentempo.

In größeren Wohnung oder in Häusern lohnt sich daher die Installation eines Repeaters (auch “Range Extender”, “Wiederholer”), der ein zusätzliches Funknetzwerk aufbaut, das die Reichweite vergrößert. Doch welche Geräte kaufen die Deutschen am liebsten? Die Redaktion hat zusammen mit dem Preisvergleichsportal Idealo.de die 20 beliebtesten WLAN-Verstärker für Sie herausgesucht.

Der AVM FRITZ! Repeater 1750E

Einer der teuersten Repeater ist gleichzeitig der beliebteste: Der AVM FRITZ! WLAN Repeater 1750E kostet aktuell circa 80 Euro (Stand: November 2014), funkt dafür aber in zwei Frequenzbändern.

Er arbeitet bei 5 Gigahertz im schnellen ac-Standard mit bis zu 1300 Megabit pro Sekunde sowie bei 2,4 Gigahertz mit bis zu 450 Megabit pro Sekunde (n-Standard) und ist abwärtskompatibel zum a- und b-Standard. Außerdem bietet er Gigabit-LAN und WPA-2.

AVM FRITZ! WLAN Repeater 310

Einstecken, die WPS-Tasten an Router und Repeater drücken – schon gibt es WLAN-Empfang, auch in der hintersten Ecke der Räumlichkeiten. Im Test schob der AVM FRITZ! WLAN Repeater 310 die Daten flott durch: Selbst nach vier durchdrungenen Wänden betrug die Datenrate 30 Megabit pro Sekunde.

Das reicht locker fürs Streamen von HD-Videos übers Netz. Der Clou: Das WLAN des Repeaters macht auf Wunsch nachts eine Sendepause – aber nur, wenn der Router eine Fritz Box ist. Mit etwa 30 Euro (Stand: November 2014) ist der Repeater 310 zudem ein echtes Schnäppchen. Weitere getestete Modelle finden Sie in der Übersicht.

So funktionieren Repeater

Repeater arbeiten als Vermittler zwischen dem Router und Ihren WLAN-Geräten. Außer den Vorteilen bei Tempo und Empfang gibt es keine Unterschiede zum Router-WLAN. Das kleine Kästchen kommt dort in die Steckdose, wo der WLAN-Empfang noch akzeptabel ist.

Der Repeater verbindet sich (per WLAN) mit dem Router, empfängt seine Signale und sendet sie verstärkt weiter. So erweitern Sie Ihr heimisches Netzwerk ohne lästigen Kabelsalat.

WLAN-Repeater einrichten

Repeater und Router sind über eine sichere WPA2-Verschlüsselung verbandelt. So richten Sie sie ein:

Per WPS: Am einfachsten geht es per Knopfdruck (WPS = “WiFi Protected Setup”). Das erspart die Eingabe von Passwörtern.

Per Einrichtungsseite: Die meisten Repeater bieten ein spezielles WLAN zum Einrichten an. Verbinden Sie Ihr Notebook oder Tablet damit und rufen Sie per Internet-Browser die Einrichtungsseite des Repeaters auf.

Wählen Sie darin das WLAN, mit dem sich der Repeater verbinden soll und geben Sie das zugehörige WLAN-Passwort ein. Sobald die Verbindung steht, schaltet sich das Einrichtungs-WLAN ab.

Wie hoch ist der Stromverbrauch?

Ein Repeater verbraucht circa 2 Watt im Ruhemodus und bis zu 15 Watt während der Datenübertragung. Über das Jahr kommen so zwischen 15 und 35 Kilowattstunden (kWh) zusammen – das ergibt Stromkosten von bis zu neun Euro. Der AVM Fritz WLAN Repeater 310 verbraucht beispielsweise 20,4 kWh (5,25 Euro) im Jahr.

Stimmt es, dass Repeater das WLAN-Tempo halbieren?

Ja. Hintergrund: Repeater versorgen stets zwei Geräte mit Datenpaketen – den Router und das Empfangsgerät. Dadurch halbiert sich die Datenübertragungsrate des WLAN. Von den 300 Megabit pro Sekunde, die ein Router mit 802.11n-Standard sendet, bleiben “hinter” dem Repeater nur noch 150 Megabit pro Sekunde übrig. Dieses Tempo ist aber in der Regel vollkommen ausreichend, denn kaum ein Internetanschluss ist so schnell.

Lassen sich mehrere Repeater verwenden?

Ja. Theoretisch lassen sich sogar bis zu 254 WLAN-Repeater einsetzten, um das Funksignal Ihres Routers zu erweitern. In der Praxis macht der Einsatz von mehr als 20 Repeatern aufgrund von Überschneidungen der WLAN-Reichweiten aber nur wenig Sinn. Wichtig bei der Einrichtung zusätzlicher Geräte: Der neue Repeater muss das Signal des Routers verstärken, nicht das des anderen Repeaters. Andernfalls würde der zweite Repeater das in der Praxis bereits etwas verringerte Übertragungstempo vom ersten Repeater noch weiter verringern. Tipp: Damit das nicht passiert, ziehen Sie bei der Einrichtung eines neuen Geräts vorhandene Repeater vorübergehend aus der Steckdose. So verhindern Sie außerdem, dass Sie bei der Einrichtung versehentlich im Menü eines anderen Repeaters landen.

So platzieren Sie Ihren Router richtig

Der Standort für Ihren Repeater sollte gut gewählt sein, ist er zu weit weg vom Router, empfängt er das WLAN-Signal nicht richtig und kann es dementsprechend auch nicht verstärken. Am besten probieren Sie verschiedene Steckdosen aus und testen, etwa mit einem Tablet oder einem Smartphone, wie gut die WLAN-Abdeckung in verschiedenen Ecken des Hauses ist.

Wie gut der Empfang ist, signalisiert die LED-Leiste am Repeater: Je mehr LEDs leuchten, desto besser die Funkverbindung zwischen Router und Repeater. Mindestens zwei Lämpchen sollten leuchten. Für einen bestmöglichen Effekt achten Sie zudem darauf, dass in der Nähe der Steckdose keine Störquellen wie Mikrowellen, Elektrogeräte mit großem Metallgehäuse oder Heizkörper vorhanden sind.

WLAN-Router als Repeater benutzen – so klappt es

Viele Router-Hersteller bieten inzwischen Repeater an – leider harmonieren einige dieser Geräte nicht mit den WLAN-Routern anderer Hersteller. Die Alternative: Stellen Sie einfach einen etwas älteren WLAN-Router desselben Herstellers auf Repeater-Betrieb um.

Das ist oft günstiger als der Kauf eines neuen Repeaters. Besonders geeignet sind dafür die Fritz-Box-Modelle mit WLAN sowie die baugleichen 1&1-Surf&Phone-Boxen. “Computer Bild” zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie aus einem zweiten Router einen Repeater machen.

Der große DSL-Speedtest

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